Gratuliere! Wenn du den zweiten Schritt zu machen bereit bist, hast du den ersten schon hinter dir!

Verantwortung für sich zu übernehmen, heißt auch, bereit dafür zu sein, Dinge zu verändern. Wenn du das nicht bist, hast du entweder noch nicht die Verantwortung übernommen oder der Leidensdruck ist noch nicht so groß.

„Die Definition von Dummheit ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
Albert Einstein.

Ich setzte mich also hin und begann aufzuschreiben, was ich anders machen wollte:

Für meinen Körper:

  • Abklärung meiner körperlichen Beschwerden beim Hausarzt und beim Spezialisten. Die Ungewissheit über die tatsächlichen Ursachen bzw Ausmaße meiner Beschwerden lag schwer auf meiner Seele. Ich ließ mich durchchecken und erhielt Klarheit.
  • Ich stellte meine Ernährung um, vermied bestimmte Lebensmittel, die mir nicht gut taten und fing an, selbst zu kochen.
  • Und ich begann, mich wieder regelmäßig zu bewegen. Eine kleine Runde auf den Hausberg dauerte grad mal eine Stunde, jedesmal wurde ich mit einem Ausblick in die umgebenden Voralpen belohnt. Gute Momente um dankbar zu sein.

 

Für meinen Geist:

  • Ich habe erkannt, dass es einen Unterschied macht, wie ich denke. Ob ich meinen negativen und destruktiven Gedanken Raum gebe oder diese einfach ausatme und meinen Kopf bewusst mit positiven Gedanken fülle. Der Schlüssel dazu heißt: ACHTSAMKEIT. Mehr dazu in einem anderen Beitrag.
  • Ich habe gelernt, dass meine Gedankenmuster, Glaubenssätze und inneren Konflikte meine Realität bestimmten. Diese wollte ich ansehen, auflösen und durch konstruktive, positiv wirksame Glaubenssätze ersetzen.
  • Und ich habe bemerkt, dass ich nicht der Erste und Einzige bin, der solche Phasen in seinem Leben durchmacht. Ganz im Gegenteil, es gibt eine Menge Bücher und inspirierende Menschen zu diesem Thema auf dem Markt, ich musste nur danach suchen.

Für meine Seele/mein Gefühl:

  • Wichtiger noch als positives Denken ist positives Fühlen! Das bedeutete emotionale Hygiene, ein Groß-Reine-Machen im Herzen, im Bauch.
  • Ich suchte nach einem emotionalen Anker, einem Fixpunkt, zu dem ich gehen konnte, wenn ich das Gefühl hatte, dass mir alles genommen wurde. Und das war die Liebe zur Musik. Wenn alles andere gegangen war, blieb immer noch eine Gitarre über. Das reichte, um meinen Herzschmerz abfließen zu lassen.
  • Mein spiritueller Acker war zwar katholisch geprägt, jedoch schon lange Zeit nicht mehr bestellt worden. Irgendwie fruchteten die Glaubenssätze der Kirche nicht auf meinem Boden. Also machte ich mich auf die Suche nach anderen Ideen, wurde hier und da fündig und fand zu meinem Weltbild, in dem ich mein Urvertrauen wiederfinden konnte.

 

Das war mein Masterplan, die grobe Ordnung darüber. Es war mir wichtig, alles aus einer positiven Motivation heraus zu tun, nicht aus Angst oder Zweifel oder Mangel an Vertrauen.

Denn eines hab ich auch ganz früh gelernt:

WICHTIGER ALS DAS, WAS DU TUST, IST DEINE MOTIVATION, WARUM DU ES TUST!

Mann, dazu könnte ich auch wieder endlos Geschichten erzählen. Vielleicht ein andermal.

Alles Liebe!

Wolfgang

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