Neben meiner Liebe zur Musik bin ich auch technisch interessiert, meine Schulzeit an der HTL Waidhofen/Ybbs trug sehr dazu bei. Irgendwo steckt in mir so ein kleiner Wissenschaftler, der sich allem Neuen mit großem Interesse hingibt, auch wenn es letztendlich vom Wissen her nicht reicht, um über die Grundlagen hinauszukommen.

Nichtsdestotrotz ist es mir eine Freude, mich technischen Fragen in Bezug auf das Menschsein zu stellen.

Eine dieser Fragen, wohl die älteste in dieser Kategorie überhaupt, ist die Frage, ob es in dieser Welt mehr gibt, als wir wahrnehmen können. Grundsätzlich ist diese Frage ja schnell beantwortet.

Ja, klar.

Man sagt, dass wir mit unseren Sinnen weniger als 1 % der vorhandenen Schwingungen (elektromagnetische Wellen) überhaupt erfassen können.

1 %. Ziemlich wenig, nicht?

Ich weiß nicht, wie hoch der Prozentsatz ist, wenn man die uns bekannten Messmethoden dazuzählen würde. Wie auch immer bleibt uns ein mit Sicherheit großer Teil dessen, was ist, verborgen.

Es grenzt an Dummheit, zu glauben, dass das, was nicht mit unseren Sinnen erfahrbar ist, nicht existiert.

Oder?

Das war aber nur der Anfang.

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass wir in einem Universum mit 12 Dimensionen leben. Das wurde „nur“ mathematisch bewiesen und kann sich auch kein Mensch vorstellen. Ich weiß nicht mehr, wo ich darüber gelesen habe, aber folgendes Gedankenexperiment ist aufregend und hat mich in ruhigen Stunden lang beschäftigt.

Wie wir uns die Dimensionen vorstellen können:

Wir sind uns darüber einig, dass wir 4 Dimensionen wahrnehmen können. Raum (3 Dimensionen) und die Zeit.

Es scheint ein universelles Prinzip zu sein, dass eine Dimension die jeweils darüberliegende teilt.

Der Punkt (0. Dimension) teilt die Linie (1. Dimension).

Die Linie teilt die Fläche (2. Dimension).

Die Fläche teilt den Raum (3. Dimension).

Der Raum teilt die Zeit (4. Dimension).

So weit, so gut. Bis hierher kommt praktisch jeder mit. Doch wie geht es weiter? Was teilt die Zeit? Und was passiert mit den restlichen 7 Dimensionen – wir sind noch nicht mal bei der Hälfte?

Wahrscheinlich müssten wir unser Gehirn zu 100 % nutzen können, damit wir auch nur einigermaßen in der Lage wären, das zu verstehen und auch dann hätten wir wahrscheinlich zu wenig Fantasie um uns das vorzustellen.

Ein kurzer Blick zurück.

Wenn ich mir die Geschichte der Wissenschaft anschaue, dann begegne ich immer wieder einem Muster, das sich wie ein roter Faden durchzieht.

Jedes Mal, wenn ein Wissenschaftler eine bahnbrechende neue Entdeckung gemacht hat, die die vorherrschende allgemeingültige Meinung über die Welt ins Wanken brachte, wurde das erstmal reflexartig abgelehnt und als Spinnerei hingestellt.

Es gab Zeiten, da wurde man für so eine ketzerische Ansicht gleich mal hingerichtet oder zumindest exkommuniziert. Die sind — Gott sei Dank — vorbei.

Aber im Grunde ist der Reflex immer noch vorhanden.

Du erinnerst dich? Irgendwann war die Erde mal eine Scheibe, als sie endlich rund war, drehte sich die Sonne um sie usw. usf.

Kurz gesagt: Der Mensch, nein, die Menschheit – ist zumeist fest der Meinung, dass sie im Besitz aller Weisheit der Welt sei und nicht sein kann, was nicht sein darf.

Was aber, wenn wir — aktueller Stand der Wissenschaft — entdecken, dass z. B. die Quanteneffekte auch in unserer grobstofflichen Realität wirksam sind? Erst vor wenigen Tagen fand ich eine Meldung, dass diese Effekte (du weißt schon, Welle vs. Teilchen) auch bei kleinen Molekülen gemessen werden konnten. Was das für Auswirkungen auf den Blick auf unser Menschsein hat, können wir uns auch noch nicht ganz vorstellen …

Ein Beitrag voller Fragen – und kaum Antworten darauf. Was also will ich damit sagen?

 

Was für eine Erkenntnis nehme ich mir aus diesen Überlegungen mit?

1.) Es gibt mehr, als wir zurzeit wahrnehmen, messen oder beobachten können. Der größte Teil des Universums bleibt uns (wahrscheinlich für immer) verborgen. Was aber nicht heißt, dass es nicht doch real ist.

2.) Die reflexartige Antwort „Das gibt es nicht, das ist unmöglich“ entspringt höchstwahrscheinlich diesem begrenzten Blickwinkel auf die Welt und entbehrt grundsätzlich mal jeder Richtigkeit. Wenn wir etwas nicht wahrnehmen können, ist das mehr ein Beweis für unsere Unfähigkeit als für die Nichtexistenz dieser Energieform.

3.) Vielleicht tragen wir einen 6. Sinn in uns, den wir bisher nur falsch interpretiert haben? Was, wenn unser Bauchgefühl ebenfalls gewissen Schwingungen empfangen kann und wir die Messergebnisse nur intuitiv interpretieren? Manche Menschen haben ja ein sensationell exaktes Bauchgefühl entwickelt und aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ja, man kann es trainieren! Dazu musst du aber erst einmal eine Sensibilität deinen Gefühlen gegenüber ausbilden. Mehr dazu später.

4.) Wenn mir ein Mensch begegnet, der mich mit unglaublichen Dingen und Zusammenhängen volllabert, von denen ich kein Wort verstehe oder nachprüfen kann und das sich so fantastisch anhört wie die Kurzversion von „Per Anhalter durch die Galaxis“, dann denke ich mir nicht mehr „So ein Spinner“, sondern achte seine Neugier und seinen Wissensdrang. Auch wenn ich die mir mitgeteilte Information unmöglich in meinen Wissensrahmen einordnen kann und will. Wenn du so willst, sind das für mich „alternative Fakten“, die sich vielleicht später mal als wahr und real erweisen oder auch nicht.

Ein Satz deckt alle diese Punkte ab und den möchte ich dir ganz besonders ans Herz legen:

Ich öffne mich für das Unmögliche.

Und zwar nicht allein deshalb, weil ich an „Übernatürliches“ glaube, sondern schon deswegen, weil es ganz rational nicht ausgeschlossen werden kann.

Damit öffne ich auch eine Tür in meinem Inneren für neue Wege der Heilung und Lösung meiner Probleme.

Sonst kann es sein, dass der nächste Schritt auf dem Weg zu dir selbst jenseits deiner selbstgewählten Begrenzungen liegt. Und das willst du sicher nicht.

 

Alles Liebe,

Wolfgang

Was ich getan hab:

Ich hab mich befreit von meinen geistigen selbstgewählten Begrenzungen, mich für das Unmögliche geöffnet. Und das öffnete Türen.

Was mir dabei geholfen hat:

Musik ist für mich immer eine gute Hilfe, mit diesem Track kann ich besonders gut die Weite in mir zulassen:  Meine Empfehlung: das Klangwelten Album „Abundance“.

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