Ich weiß nicht, es ist wirklich eine komische Zeit. Es passiert gerade viel Heilsames auf allen Ebenen, Transformation, wohin man blickt. Geht es dir auch so?  Verändern sich auch bei dir die Dinge, die Umstände?

In solchen Phasen habe ich oft das Gefühl, mehr Passagier als Pilot zu sein. Und das kenne ich gut. Mein Leben hat sich schon öfter von einer Minute auf die andere völlig verändert und alles, was ich vorher als guten Weg für mich erkannt hatte, war mit einem Schlag verschüttet und unpassierbar. Die Türen, die sich im gleichen Moment aber öffneten, konnte ich oft gar nicht sofort sehen, denn die waren sie außerhalb meines Blickwinkels.

Letztendlich waren aber alle diese Wendungen sinnvoll und richtig und brachten mich meinem übergeordneten Ziel näher. Nur den Weg dorthin hatte ich so nicht erwartet.

Und weil das so ist, habe ich gestern wieder damit angefangen, den nächsten Tag in all seiner Pracht zu visualisieren. Und damit meine ich nicht, ihn minuziös zu entwerfen, sondern mir das Gefühl vorzustellen, das ich am Ende des Tages in mir trage.

Damit lasse ich dem Leben offen, auf welche Weise, auf welchen Wegen es dieses Gefühl in mir erzeugen will.

Die 7 Minuten Schöpferübung

Am Abend oder gleich nach dem Aufstehen, je nachdem, wann es dir besser passt, nimm dir ein paar Minuten Zeit, setze oder lege dich hin und atme ein paar Mal tief durch.

Gehe nochmal im Wachbewusstsein die groben To-Do’s für den kommenden Tag im Kopf durch, damit beruhigst du deinen Verstand, der ja auch unbedingt seinen Beitrag leisten will, und stellst gleichzeitig sicher, dass du auch nichts vergisst.

Vielleicht steht in deinem Kalender ein Meeting mit dem Chef, das dir ein wenig Bauchschmerzen bereitet, oder es ist die Atmosphäre im Büro, das Arbeitsklima, das dir das Adrenalin in die Blutbahn schleudert. Oder irgendein anderer Punkt auf deiner Agenda macht dir Sorgen im Vorfeld, sei es aus Unsicherheit oder Angst.

Gehe nun jede Situation in Gedanken durch, stell dir vor, wie du dich fühlst, wenn du ins Büro kommst und die sonst üblichen spitzen Bemerkungen bleiben aus, ja besser noch, jeder begegnet dir freundlich und hilfsbereit, mit Respekt und Wertschätzung. Und genau das fließt von dir wieder zurück.

Stell dir vor, wie du dich nach dem Meeting mit dem Chef FÜHLST, auch wenn du nicht weißt, was besprochen wird oder wie das Treffen tatsächlich ausgeht. Wichtig ist, dass du in diese Emotion gehst, die Freude und Leichtigkeit in die fühlst, die du dir wünschst. Aber Achtung: Hänge diese Emotion nicht an Ergebnissen auf, wie zum Beispiel ob du die Beförderung bekommst oder grad mal ein wenig Lob oder was auch immer! Mache dieses Gefühl nicht von Dingen im Außen abhängig! Wenn du das tust, gibst du deine Macht sofort wieder an Andere ab. Lass das sein!

Du kannst jede Situation einzeln hernehmen und gedanklich auflösen (ohne ein Ergebnis zu definieren!) oder alle Punkte des Tages, indem du dir vorstellst, wie du erfüllt, glücklich und müde im Bett liegst und daran denkst, dass du alles, was an diesem Tag zu erledigen war, auch erledigt hast. Dieser Tag fühlt sich einfach gut an und genau das willst du ja erreichen.

Bleibe so lange wie möglich (max. 7 Minuten) in dieser Emotion! Wenn du durch bist, schließe diese schönen Gedanken mit den Worten „Und so sei es“, die du laut aussprichst.

Damit lässt du deinem Unterbewusstsein die Nachricht auch über deine Ohren zukommen, die ja, wie du schon weißt, einen sehr direkten Draht dorthin haben.

 

So.

Und dann pass auf, was passiert. An diesem Tag. In diesem Meeting. Mit deinen Arbeitskollegen. Und mit dir. Lass dich überraschen, sei offen!

Lass mich wissen, welche Erfahrungen du damit machst! Ich bin echt gespannt darauf!

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Du entscheidest selbst, mit welchem Titel du am besten deinen Tag gestaltest.

 

Alles Liebe,

Wolfgang