Wie waren deine Feiertage? Konntest du dich neben all den Verwandtenbesuchen, Christbaumevents und Kalorienschlachten auch entspannen?

Wenn du Kinder hast, wirst du vielleicht auch, so wie wir, öfter als einmal Bescherung feiern. Das Christkind kommt ja schließlich auch zu Omas und Opas. Im Klartext heißt das dann drei Tage essen, trinken, plaudern und sitzen. Doch diesmal haben wir uns vorher ausgepowert.

Denn zum Glück hatten wir ein paar Tage Schnee, bevor rechtzeitig zum 24. wieder das dumpfe Grün der winterlichen Wiesen und Wälder rund um uns zum Vorschein kam. Zum Glück deshalb, weil Marie und ich Feuer und Flamme für Schnee sind. Im übertragenen Sinn natürlich.

An diesen sonnigen, schneereichen Tagen gibt es für uns nur eines: Rein in die Wintermontur und raus in den Garten!

Es gibt kaum ein besseres Setting, um das innere Kind so richtig zum Lachen zu bringen!

Wir haben Schneemänner und Schneedrachen gebaut, uns bei Schneeballschlachten verausgabt, Schneeengel in die tiefe, weiche Schneedecke gegraben und unsere Klamotten beim Schlittenfahren bis zum Rand voll mit Schnee angefüllt.

Es gibt zwei mögliche Ansätze, wie du mit den Zwergen Zeit verbringen kannst: Entweder du bleibst in der „Erwachsenenrolle“ als Aufpasser und Vernunftanker, oder du lässt deinem Herzen freien Lauf und versuchst, die Welt mit Kinderaugen zu sehen und im Moment zu sein. Letzterer ist der weitaus erholsamere. Nicht körperlich, denn mit Kindern Schritt zu halten, ist nicht ganz einfach. Aber mental und emotional.

Das sind Stunden, in denen ich voll und ganz im Jetzt bin und kein Gedanke, kein Zweifel und keine Sorge irgendeine Chance hat, in meinem Kopf zu kreisen. Erholung pur.

Wann hast du das letzte Mal einen Schneemann gebaut oder eine Schneeballschlacht gemacht?

Ich weiß, in diesen Tagen ist Schnee Mangelware und das frühlingshafte Wetter nährt die Hoffnung auf das kalte Weiß auch nicht gerade. Aber er kommt wieder. Ganz bestimmt.

Und dann, ja dann lade ich dich ein, einen Schneemann zu bauen. Ganz egal, ob du Kinder hast, oder nicht. Gönne dir ein paar Stunden mit dem Kind in dir! Bring es zum Lachen, lass es raus! Es tut so gut, die Vernunft mal wieder hintanzustellen und einfach nur Spaß zu haben!

Wenn du das machst, lass dein Handy bitte im Haus oder der Wohnung. Auf jeden Fall weit weg von dir. Das Foto vom Schneemann kannst du später noch machen. Und wenn nicht, auch gut.

Es wird weder dich noch Facebook umbringen, wenn du diesen Moment nicht mit deinem Freundeskreis teilst.

 

Dieses Bewusstsein für das innere Kind ist so unglaublich wichtig, denn es bringt Leichtigkeit mit sich, ein Stück weit Sorglosigkeit und auch Geborgenheit.

So wünsche ich dir eine gute Zeit bis zu meinem nächsten Brief. Und solltest du doch ein Foto von deinem Schneemann machen, dann freu ich mich, wenn du es mir schickst!

Alles Liebe,

Wolfgang

 

P.S.: Ich habe lange überlegt, ob ich in diesem Newsletter schon mit der zweiten Phase meiner Burnout-Schilderung weitermachen soll, aber ich denke, für den ersten Brief im neuen Jahr wäre das etwas zu schwerer Stoff gewesen. Also kommt Teil zwei unseres Ausflugs beim nächsten Mal.

Über die Feiertage habe ich auch wieder eine Menge Feedback bekommen, das ich sehr ernst nehme. Rückmeldungen, die mich bestärken, aber auch solche, die mir zu Denken geben.

Als Folge davon wird es einige kleine Änderungen geben, nach wie vor versuche ich, die Infos strukturierter und so klar wie möglich darzustellen.

Mal sehen, ob mir das gelingt. 😀

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